16.12-20.12.2009 Hi Christa, lange nicht mehr gesehen!!!!
Ein Bild von Christas Grundstueck und unserem Caravan, in welchem wir gehaust haben
Kartoffeln bedecken
Auf dem Weg nach Bega hielten wir selbsverständlich noch einmal an einem Strand an, genossen die Sonne und spielten noch eine Runde Fußabll am Strand. Gutes Training am Strand - Wie die Kickers ;-) die Bälle immer gegen die Wellen schmetterten! Anschließend ging es schnurschtracks nach Cobargo zu Christa. Am Abend zeigten wir Christa noch per googleearth, wo wir eigentlich wohnen. Die anderen Tage hieß es mal wieder einpaar kleine Jobs für Christa erledigen. Tomaten gießen, Rasen mähen, Kartoffeln mit noch mehr Stroh bedecken. So ist das, wenn man auf einer Farm ist. Die Arbeit geht nie aus.
Pause machen will gelernt sein!!!
Will's Werkstatt
Nach erledigter Arbeit fuhren wir mal wieder an den Strand, doch zuvor hielten wir noch mal in Cobargo bei Will in seiner Werkstatt "Upholsterer" an, um uns nach den Westpac-Bankkarten zu erkundigen und wahrhaftig, sie haben es hinbekommen, uns unserer EC-Karten zu senden. Klasse Leute! Außerdem wollten wir noch mit Annie reden, wegen Weihnachten, das wir bei ihr verbringen wollen, doch sie war nicht da, so fuhren wir erst mal nach Bermagui an den Strand. Das Wetter am Strand war so windig, dass es richtig Spaß machte sich von den meterhohen Wellen überrollen zu lassen. Auf dem Rückweg zurück zu Christa hielten wir noch mal bei Will an, da Annie da war und sagten ihr, dass wir Weihnachten bei ihr verbringen wollen und das wir am Montag Abend kommen werden und sie natürlich einverstanden.
Die Saecke mit dem Laub
Am Freitag mussten wir mal wieder auf den Markt nach Bega, um ihr beim Aufbau zu helfen. Mehr als rumsitzen und warten bis der Markt zu Ende war konnten wir auch nicht. Am Nachmittag fuhren wir dann wieder zu Jenny, um ein wenig bei ihr zu arbeiten und uns noch ein bisschen Extrageld zu verdienen. Zum Glück mussten wir kein Fireweed pflücken, sondern nur ihren Schuppen ein wenig sauber machen und ihre Gartenbeete von Unkraut befreien. Für 5 h Arbeit gab es plus Weihnachtsbonus 200 $ cash auf die Hand. Man darf halt echt nur zu Weihnachten arbeiten gehen.
Aaron Lieblingsbeschaeftigung
Als wir dann nach der Arbeit bei Christa ankamen, waren auch schon die beiden deutschen Mädchen da, die Christa uns angekündigt hat. Sie sind beide 19 Jahre alt und haben auch gerade ihr Abitur hinter sich und reisen wie wir durch Australien oder haben es noch mehr oder weniger vor. Maria hat schon eine Reise durch China vorher gemacht und Julia war schon in Indien und Neuseeland. Das lustige, sie kommen Beide aus dem Osten aus dem kleinen Nest Hetzdorf. Liegt gar nicht so weit von unserem Dörfchen Melaune.Und sie wollen Weihnachten bei Christa verbringen. Die Ossis treffen sich im Aussieland!!! Am nächsten Tag mussten wir gemeinsam ihren Zaun von zu nahestehenden Bäumen räumen. Christa und Aaron griffen zur Motorsäge und wir räumten die ganzen Äste weg. So viel Spaß macht das Farmerleben. Am Sonntag dem 20.12 fuhren wir wieder auf Ninas Farm, um ihr da zu helfen. Und was gibt es bei Nina anderes zu tun, als Zäune zu bauen und die Alten abzureißen. Die Mädels rissen den Alten ab, ich und Christa bauten den Neuen, und Aaron und Nina fällten ein paar Kiefern und nahmen den Besten als Weihnachtsbaum.Erst wollte Christa schon einen Eukalyptusbaum nehmen, doch wir haben ihr davo abgeraten. Das ist doch kein Baum, dachten wir uns, da können sich höchstens ein paar Koalas dranhängen. Als Belohnung gingen wir dann alle in den Pub nach Cobargo fein essen, jammi! Nina besorgte uns noch 4 Kerzen und dann kam wenigstens ein wenig Weihnachtsstimmung zum 4 Advent auf.
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21.12-27.12.2009 Bei Annie über Weihnachten
STAPELN
Am Montag Morgen verliesen wir dann Christas Farm und brachen nach Bega auf, doch an diesem Tag hatte uns Christa noch einen Job an Land gezogen, bei dem wir den ganzen Tag zu tun haben und jeder 15$ verdienen soll. Sowas können wir doch auch nicht abschlagen. 5 min nördlich von Cobargo kreuzten wir dann pünktlich um 8 Uhr bei Dave Williams auf, der ebenfalls, wie Christa ein Stück abseits vom Highway lebt. Wie versprochen sagte er uns, dass jeder 15 $ die Stunde verdient. So damit sind erst einmal die Fronten geklärt. Gleich ging es los mit den etwas kleineren Holzstücken in die Schubkarre laden und stapeln. Als nächstes befüllten wir den Anhänger mit den etwas größeren Holzscheiben, die einfach nur im Weg lagen und natürlich musste auch das kleine Geäst vom Grundstück auf einen seiner Paddics verlagert, welches dann im Winter verbrannt werden soll.
Das ist Dave Williams
Das Mittagessen war auch super; Burger mit Pommes und einer Teigrolle mit Fleisch befüllt. Also wir füllten uns rundum wohl. Zum Schluss mussten wir noch einen rechteckigen Graben schaufeln. Das unangenehmer, er saß in seinem Gartenstuhl im Schatten und saß uns zu, wie wir den trockenen Boden in der Affenhitze ausheben mussten. Na gut, er konnte wirklich nicht mehr, denn er war wahrscheinlich schon Ende 70. Als wir dann 5 min nach um 15 Uhr fertig waren, sagte er: "Das was ihr in dieser kurzen Zeit geschafft habt, schaffe ich und meine Frau in einem Monat. Dafür berechne ich euch bis um 16 Uhr." Und zusätzlich bezahlte er uns noch die Pausen. Insgesammt haben wir 240$ verdient. Nicht schlecht Herr Specht. So lässt es sich doch leben.
Rasen maehen, wie immer!
Anschließend fuhren wir zu Annie.
Am nächsten Tag mähten wir dann ihren Rasen im Garten und fuhren dann für sie Geschenke kaufen, denn irgendwas brauchen wir auch für sie, denn unter ihrem Weihnachtsbaum lagen auch jeweils ein Geschenk für jeden. Bis nach Merimbula rasten wir, doch eine richtige Idee hatten wir nicht und so entschieden wir uns dann für einen RelaxBioTee und einen NaturalCoffee, denn wir wussten sie liebt Bioprodukte und zusätzlich organisierten wir noch einen Bilderrahmen mit einem Bild von uns als Errinnerung an uns. Also wenn das Keinem gefällt!!! Und wenn wir schon einmal dort waren, gingen wir selbstverständlich wieder an Strand. Die Strände an der Ostküste sind einfach alle umwerfend geil! Am Abend zeigte uns dann Annie noch, was wir alles bei ihrem neuen Haus machen können. Weeding und Wände sauber machen. Und genau das packten wir dann am 23. an und arbeiteten bis um halb 4 nachmittags.
Ihr neues Haus
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v.l. Maria, Julia (verdeckt von Maria, Paul, Linda,Christa (verdeckt von Willy) und Willy
An einem Abend fuhren wir noch zu Linda, denn sie hatte uns Beide, Christa und die beiden anderen deutschen Maedchen zum Abendessen eingeladen und das liessen wir uns nicht entgehen und fuhren hin. Es war wirklich ein gemuetlicher Abend, mit dem komikerhaften Paul und den Maedchen, die uns auf neue Reiseideen brachten, am Tisch.
Ich relaxte ein wenig, während Aaron zu Nina fuhr und alles endlich nun mal wegen der Autorechnung klären sollte. Nina erzählte uns ja, dass die Rechnung statt den versprochenen 650$ über 1000$ gestiegen sei, aber wir wollten mit Ninas dazugegebenen 200$ nicht mehr als 800$ dem Mechaniker geben, für den Fusch, den der geleistet hat. Und als Wunder brauchten wir nur 600 $ beisteuern, bekamen von Nina nochmal die 200$ und sie übernimmt den Rest. Besser kann es doch nicht laufen. So hatten wir schon ein kleines Vorweihnachtsgeschenk.
Kim Churchill
Am 24. Dezember, der Tag, der hier keine Bedeutung hat verlief an sich ganz ruhig. Wir haben einfach mal den ganzen Tag abgehangen und uns ausgeruht, denn am Abend wartete ein Konzert auf uns. Wir gingen zu Kim Churchill. Er macht echt klasse Musik: einfach mal auf seine Homepage klicken : http://www.kimchurchill.com/. . Gemeinsam mit einer Freundin von Annie fuhren wir dort hin und bekamen sogar den Eintritt kostenlos, als Weihnachtsgeschenk meinten sie. Das Konzert ging von um 19 Uhr bis 24 Uhr. Nett Nett. Als wir dann noch ein Bier bestellen wollten, hatten die Bar schon zu. Schrecklich hier, denn der Laden schloss dann auch leich und wir mussten schlafen gehen. Das war unser 24. Dezember in Australien!!!!
Der 25. Dezember in Australien
Annie bereitet gerade das grosse Abendessen vor.
Pfiff-Pfi unser Rudol
Der 25. wird hier in Australien ein wenig mehr gefeiert. So gab es frueh dann unsere Geschenke und auch fur Annie gab es Presente. Und sie freute sich riesig ueber das Bild von uns. Der restliche Tag verlief ganz gemuetlich bis es dann endlich Abendessen mit ihrer Tochter Azzra und ihrem Freund Dean gab. Und selbstverstaendlich gab es auch einen leckeren Braten und viel Spass dazu. Ein ganz gemuetliches Weihnachten am 25. Dezember in Bega. Das hat man auch nicht alle Jahre!!!
Nun gings mal weiter mit dem Reisen
Auf dem höchsten Berg
Als wir uns dann endlich entschieden Bega für immer hinter uns zu lassen, verabschiedeten wir uns noch bei Annie, Linda & Paul, Nina und Christa und fuhren mit den Mädchen im Gepäck Richtung Canberra, doch vorher sollte es auf den höchsten Berg Australiens gehen - der Kocsioszko. Auf dem Weg dorthin ging uns fast der Sprit aus, doch mit Glück und was man noch so alles dazu brauch schafften wir es dann doch noch bis zu einer Tankstelle und nächtigten gemeinsam an einer kleinen Anhöhe mit Blick auf einen See. Am nächsten Morgen ging es dann auf den Berg hoch. Das erste Stück fuhren wir mit dem Lift, denn ohne wäre es zu anstrengend gewesen, denn mit Return way waren es schon 14 km. Eine Menge, aber die meisterten wir und standen plötzlich auf dem höchsten Berg. Zwar nicht vergleichbar mit den Alpen, aber immerhin Berge. Aslo sowas gibt es auch in Australien und sogar mit ein wenig Schnee. Die Australier!!!
Die Liste der Verstorbenen
Nach einer Nacht auf einem geilen Campingplatz setzten wir zum Endspurt nach Canberra an und fuhren gleich mal zu Ninas Mutter, in der Hoffung, dort zu übernachten, doch irgendwie war sie im Stress und sagte leider ab. So fuhren wir am selben Tag noch auf den Telstra Tower, wo von wir eine geile Aussicht über Canberra hatten. Danach gings noch in den botanischen Garten, der leider nicht so schön war, wie der in Adelaide. Als wir dann die Mädchen am nächsten Tag am YHA Hostel in Canberra verabschiedeten, fuhren wir noch ins Australien Museum und zum War Memorial. Waren schon beeindruckende Bilder.
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Über Sylvester in Sydney
Aber noch am selben Tag verließen wir Canberra, um nach Sydney zu einer von Franks Bekanntin zu fahren, wo wir dann auch über Sylvester bleiben können. Am späten Abend kamen wir an und schliefen in unserem Van. Am 31 Dezember gingen wir dann früh zu Joe, um sie erst einmal kennen zu lernen. Und an sich ist sie voll cool und locker drauf und sie versteht zu reisen, denn sie war schon an so vielen verschiedenen Orten der Welt. Leider ist es nicht ihr Haus, sondern sie lebt zur Miete und arbeitet als Hebamme und Yogalehrerin. Volles Programm!!! Bevor wie dann in die Stadt aufbrachen, gaben sie us nch so einige Tipps, wo wir hingehen sollten, um das Feuerwerk zu erleben und wo noch so die Party abgeht. Und sie schlugen uns Beide vor, also Joe und Shanie, dass wir am besten zum Botanischen Garten gehen sollen, denn dort ist der Eintritt kostenlos und man sieht die Habour Bridge und das Opera House.
Anschließend sollten wir zum Darling Habour gehen. So trotteten wir ewig durch die Stadt ohne Karte, gingen ab und zu mal im Kreis, bis wir dann endlich den Botanischen Garten nach 3 maligen fragen gefunden hatten. Und was da los war. Die besten Plätze waren schon weg. Naja, aber wir fanden dann noch ein hübsches Plätzchen, umgeben von Deutschen. Schrecklich! Das Bier kostete auch gleich 7$ für ne 0,33l Dose. Krass!!! Uns so warteten wir geschlagene 2 h aufs erste Feuerwerk um 9 und das war nicht von schlechten Eltern. Mal ein anderes Feuerwerk, als das was es in Melaune immer gibt. Trotz alledem hatten wir nicht die beste Sicht, denn zu vielle Bäume versperrten uns die Sicht.Dann lernten wir noch ein paar andere deutsche Jugendliche kennen, mit den wir dann das 2. Feuerwerk um 12 Uhr genossen, uns alles gute fürs Neue wünschten, um dann gemeinsam in einer paar bei Black- und Livemusik den Abend ausklingen zu lassen. Um halb 6 waren wir dann zu Hause. Puh endlich
2 Januar 2010 Jetzt gehts auf nach Hervey Bay
Der Wasserfall
Nun sollte die Reise losgehen. Bevor wir starteten gingen wir erst einmal im Aldi einkaufen und fuhren als nächstes zu einer Touristeninformation, um uns Informationen über eine Raftingtour in Tasmanien einzuholen, doch leider vergeblich. Die können dir nur regional weiterhelfen, sowas sinnloses. Wozu gibt es Internet? So machten wir uns auf Richtung Blue Mt. Wo es einige Sachen zu sehen gibt. Auf dem Weg durch die Berge hielten wir bei einem wirklich gigantischen WentworthWasserfall an. Man war das geil. Dort entspannten wir eine Weile und fuhren noch am selben Tag zu den 3 Sistern, wo es nur so von Touristen wimmelte.
Die drei Schwestern
Aber das war nicht schlimm, sondern wir genossen den Ausblick. Die ganze Nacht hatte es geregnet und so war der nächste Tag auch nicht sehr angenehm. Zum Glück waren ganz in der Nähe die“Jenolan Caves“. Das waren so eine Art Tropfsteinhöhlen. Aber um nicht so eine gewöhnliche Tour zu machen, nahmen wir die Abenteuer-Tour, die Viel versprach. Und so war es dann auch. Mit einer Gruppe von ungefähr 10 Leuten ließen wir uns 10 m abseilen und kletterten durch wirklich engen Höhlen. Manchmal waren das echt nur Ritze, wo man gerade so durchpasste. Die Tour dauerte rund 2 h, aber war das Geld wert. Leider startet Aarons Computer nicht mehr, deshalb kann ich keine Bilder von diesem Abenteuer zeigen. Schade eigentlich.
Der Steinbruch
Als nächstes sollte es nach Parks zu den rieigen Satellitenschüsseln gehen, was eigentlich keine Toristenattraktion ist, aber man kann es schon mal gesehen haben. Eigentlich hatten wir jedenfalls gedacht, das es nicht für Touristen ausgelegt ist, denn leider stand mal wieder ein tolles Center, wo man sich viele tolle Sachen kaufen konnte. Waren schon gigantisch diese Satellitenschüsseln, aber nichts weltbewegendes und so fuhren wir auch gleich weiter nach Peak Hill, wo es eine alte Mine geben sollte. Nach einer kurzen Orientierungshilfe im Infocenter umkreisten wir die riesen Krater, denn leider konnte man nicht rein. Das ganze Gelände war abgesperrt, natürlich nur zur Sicherheit. Mal interessant zu sehen, aber muss man nicht unbedingt, denn so was ähnliches haben wir auch in Deutschland.
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endlose Straßen
Ab hier lag nun einer langer Weg vor uns, denn wir wollten nach Hervey Bay, um von da aus, unsere Fraser Island Tour zu buchen. Doch auf dem Weg nach Norden gab es nicht so wirklich was Sehenswertes mehr und dachten, dann fahren wir halt mal eben einen ganzen Tag nur stur geradeaus. Aber zum Glück gibt es die tollen Infocenter mit ihren 24 h Touchsreen, der uns dann verraten hat, dass hier irgendwo der Dingozaun beginnt. Und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Denn den kennt ja wohl jeder.
Dingo Zaun
Und nach einem Stück Sandpiste erreichten wir den Zaun. Sah irgendwie auch nur nach einem stink normalen Zaun aus. Aber ein Foto war es schon wert. Danach fuhren wir noch ein Stück am Zaun entlang und nach dieser Irrfahrt fuhren wir auf der Hauptstraße Richtung Marybough, um endlich mal wieder eine kostenlose warme Dusche zu genießen. Manche Campingplätze in Queensland sind nämlich mit solchen Duschen ausgestattet. Echt praktisch!!! Auf dem Weg dorthin ging es wirklich mal nur gerade aus. Das längste gerade Strecke, die wir gefahren sind, war 35 km lang. LAAAAAAAANNNNNNNNGWEEIIIILLLLLLLIIIIIIIIGGGGG!
Ist das nicht schön!?
6-10.01.2010 Hervey Bay und Fraser Island Tour
Die große Rumflasche vor der Fabrik
Nachdem wir uns in der Toristeninformation über die Fraser Island Angebote kundig gemacht haben, buchten wir auch noch eine Tour bei „Aussie Trax“ am selben Tag. Doch leider startete sie erst am Freitag und heute war erst Mittwoch. Das hies, noch ein paar Tage hier verbringen.MMMMMMHHHMMM. Die Tour war für 3 Tage nicht unbedingt billig (280 $ pp), aber dafür haben wir eine feste Unterkunft und müssen nicht zelten und haben duschen mit BBQ und all dem Zeug, was man sonst noch so brauch. Nach dem wir dann ne Runde am Strand ausgeruht hatten, entschieden wir noch nach Bundaberg zu fahren, um dort vielleicht eine wenig zu schnorcheln, denn dort beginnt ungefähr das Grate Berria Reef. Aber wie uns die Frau in der Info erzählte, sind die besten Schnorchelplätze noch weiter nördlich, doch so weit wollten wir nicht fahren. So versuchten wir es in Bundaberg, aber es regnete nur und die Wellen waren zu stark, sodass wir es bald aufgaben und uns Dinner machten.
Der deutsche Bläser
Den Donnerstag verbrachten wir dann i Bundaberg und schauten uns die Bundaberg Rum Fabrik an. Außerdem noch einen Glasbläser aus Leipzig, der echt tolle Sachen zauberte. Auf Wunsch zauberte er mir für entsprechendes Entgelt ein kleines süßes Eichhörnchen. Aber es war echt faszinierend, was man nicht so alles aus Glas machen kann und das nur in wenigen Minuten. Da diese Stadt nicht viel hergab, übernachteten wir dann am Strand in Hervey Bay, wo es ebenfalls warme kostenlose Duschen gab. So um 12 Uhr Mitternacht, als wir schon schliefen, leuchtete plötzlich ein grelles Licht in unseren Murph. Voll verpeilt laberte uns der Typ zu, wir sollen uns sofort wegbewegen, ansonsten müssen wir Strafe bezahlen. Wie sich herausstellte war es die Polizei. Also parkten wir das Auto dann irgendwo anders in der Stadt ab.
Die 3 Tage auf Fraser Island - EInfach nur hammergeil!
Pünklich am Freitag Morgen um 8 Uhr standen wir dann vor dem Aussie Trax Gebäude, doch anscheinend war von unseren Mitfahrern noch keiner zu sehen. Doch es war ja auch erst um 7 Uhr, wie uns dann ein Mitarbeiter darauf hinwies. Es gab von NSW zu QL eine Stund Zeitverschiebung, obwohl wir nur nach Norden gefahren sind. Die spinnen die Aussies! So warteten wir eben auf unsere Mitfahrer. Als dann alle eintrafen, stellte sich heraus, dass wir mit 4 Engländern und 2 Franzosen fahren. Am Anfang dacht ich, dass wir nicht die perfekte Gruppe sind doch wie es sich herausstellte, passten wir die 3 Tage echt gut zusammen. Keine Diskussionen. Und was wir alles geshen haben, boar unglaublich. Wir haben nachher echt gesagt, dass dies die geilste Tour war, was wir bisher in Australien erlebt haben. Die ganzen Seen und die Sandpisten, die Strände und auch die Greeks. Alles im ganzen wunderschön und jedem weiter zu empfehlen. Am Abend haben wir immer gemütlich zusammen gesesses und ein wenig gequatscht und getrunken. Aber die Bilder sagen einfach alles aus.
AUstralia Zoo
Am Montag brachen wir dann gen Brisbane auf, doch auf dem Weg dorthin lasen wir ein Schild: „ Australia Zoo“ von Steve Erwin, der früher doch immer auf Super RTL mit den Krokodilen gekämpft hatte. Und so fuhren wir gleich am nächsten Tag dort hin. Einen Zoo müssen wir schon mal mitnehmen. Als wir dann am Morgen von unserem Toast essen wollten, da bemerkten wir, das es ein wenig angeschimmelt war, aber da wir nichts anderes hatten, gabs dann halt verschimmeltes Brot mit Marmelade. Jammy. Vorm Australia Zoo wimmelte es nur so von Touristen, aber wir waren ja auch welche davon. Und was wir da nicht alles geshen haben. Ach wie waren die Koalas süß und man durfte auch die Elefanten füttern. Auch sahen wir Emus und Dingos. Alles was halt so wild ist. Als Highlight stand dann die CrocoShow auf dem Plan, wo sie eine Crocodile in einem riesigen Stadion präsentierten. Echt genial gemacht.
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Aaron mit Bodyboard
Als wir bemerkten, dass wir die Sunshine Coast links liegen gelassen haben, wollten wir wenigstens die Glass House Montains mitnehmen und so fuhren wir auf einen Lookout, um die Aussicht auf die Berge zu genießen. Danach ging es endlich nach Brisbane wo wir dann auch mit einem perfekten Blick auf die Skyline von Brisbane einschliefen. Da es halt nur eine Stadt war, fuhren wir noch auf den Lookout, von wo wir die ganze Stadt überblicken konnten, liefen dann 6 umsonst zu einem ausgetrockneten Wasserfall und verließen Brisbane so schnell wie möglich. Denn wir sind nicht nach Australien gekommen, um uns Städte anzugucken. Auf dem Weg back to Sydney nahmen wir dann aber mal die Goldcost mit ihren tollen Stränden und unglaublich vielen Hochhäusern, die alles total hässlich erscheinen lassen.Aber egal, wir genossen einige Strände und am berühmten Surfers Paradies Strand hielten wir gar nicht erst an, weil zu viele Leute da waren.
Der Kifferladen
Unser nächstes Ziel war Nimbin, das kleine Kifferdörfchen voller verrückter Menschen.Eigentlich wollten wir Matthias besuchen, aber nach 15 vergeblichen Anrufen ließen wir es sein und nächtigten ein wenig außerorts von Nimbin. Am gleichen Abend kamen dann noch ein paar Deutsche mit ihrem Auto unter den Armen, denn ihnen war der Sprit ausgegangen. So saßen sie dort fest, bis zum nächsten Morgen, wenn die Tankstelle wieder offen ist. So gesellten wir uns zu ihnen und quatschten die halbe Nacht, dabei vergaßen sie ihr Abblendlicht auszuschalten und irgendwann wurde das Licht schwächer und schwächer, bis sich das Auto nicht mehr starten lies. Am nächsten Morgen schoben wir sie dann mit gemeinsamen Kräften zur Tankstelle, wo sie ihr Auto wieder zum Laufen bekamen. Zusammen schlenderten wir dann noch ein wenig durch das kleine Dörfchen, wo man an jeder Ecke gefragt wird, ob man Haschischkekse oder ähnliche Sachen will. Der perfekte Ort für Drogenabhängige.

