15.10 - 17.10.2009 Auf dem Weg nach Bega
Verkehrsbehörde mit vielen Hindernissen
Um endlich aus dem veregneten Melbourne zu entfliehen, zogen wir weiter Richtung Bega und das komplett an einem Tag, weil es einfach die ganze Zeit nur geregnet hatte. Nächsten Tag wollten wir
alles wegen Regestrierung fürs Auto klären, den unsere Alte läuft am 19. ab.Aber zuerst gings zur
Touristeninfo, um zu fragen wegen Arbeit und Rego und,und,und! Doch so wirklich konten sie uns nicht weiterhelfen, außer wo die Rego ist. So fuhren wir dorthin! Doch so einfach ist das nicht,
denn man braucht zuallererst eine Adrese aus NSW und die hatten wir nicht, so warteten erstmal bis wir auf der WwoofingFarm sind. Doch die sie hatte sich nicht gemeldet und als ich sie anrief
ging sie nicht ran. Und wir hatten echt keinen Bock noch 2 Tage länger hier in Bega zu übernachten, so rief ich noch ein paar andere Wwoofer an, doch erst der 4. Sagte uns zu und wir durften
sogar schon den nächsten Tag kommen.
Das Haus im Hintergrund
Man waren wir froh, nach fast 2 Wochen ohne Dusche nunendlich wieder fließend Waswer zu haben. Am nächsten Tag holte uns Will dann ab und wir konnten auf unsere neue 20 kmweitgentfernte
Wwoofing-Farm.Will hat noch eine Frau die nicht mehr lange zu Hause wohnen wird und 2 richtige Kinder mit ihr. Azzra ist 18 und Persia ist 14 Jahre alt! Noch am selben tag mussten wir
arbeiten, dass bedeutete; mal wieder Unkraut beseitigen und den Boden mit Stroh abdecken, damit er nicht vertrocknet. 8ette kleine Familie, die zur Zeit aber in trenung lebt. Will versucht total
unabhängig von alem zu leben, na gut 20 km weit entfernt von jeglicher Zivilisatin, außer 2 Nachbarn ist es notwendig einen 20000 Litertank und
Solarpower zu besitzen.
18.10-26.10.2009 Auf Wills Farm
Die Hintertür mit Solar
Wills Farm war nicht all zu groß und er besitzt auch nur 2 Hunde, eine Katze und Hühner. Deshalb legt er großen Wert darauf, alles vor Austrocknung zu schützen und man darf auch nicht länger als 3 min duschen. Auch die Landschaft ist umwerfend. So mitten in den Bergen und Sonnenschein. Das gute, wir müssen hier nicht so viel arbeiten, wie auf unserer letzten Farm. MAnchmal mussten wir nur bis Mittag arbeiten und hatten den Rest des Tages frei, nur gibt es hier so weit ab vom Schuss nicht viel zu tun. Außer mit den Hunden spielen, ansonsten nur mit dem Van irgendwo hinfahren. Nebenbei haben wir noch ein Feld Redgums, eine Baumart, abgeholzt, denn sie stellen für Wills Haus nur eine Bedrohung dar, denn wenn es mal brennen sollte, was hier nicht so selten ist, denn sind diese Bäume nur günstiger Brandbeschleuniger.
Der Weg
An einem Tag fuhren wir gemeinsam mit Will zu seiner Werkstatt, um einen neuen Weg für sein Werkstatt zu zaubern. Rasen entfernen, Steinkanteverlegen und zu guterletzt alles mit Splitt auffüllen. Aaron musste den rasen trimmen und mähen, damit auch mal jemand sein grundstück betritt. Das sah aus dort. Aber wir waren ja da. Zum frühen Nachmittag fuhren wir noch nach Bermagui, um Fish und Chips zu essen und Whale-Watching, also Wale beobachten. Und wir hatten das Glück und sahen sogar welche! War schon net anzusehen mit einem Bierchen in der Hand!
Unser Meisterwerk
Wir beim Wale beobachten
Wills Werkstatt
Aaron & Stefanie beim Wein pflanzen
Am 21. Kam eine Neue Wooferin zu Will. Sie hieß Stefanie, ist 26, kommt aus Deutschland und hat Lehramt studiert, Geografie und Englisch! Sie war schon ein halbes Jahr in Neuseeland und und reist jetzt durchs Aussieland mit 2 andere Freundinnen. So waren wir 3 und mussten die meiste Zeit mal wieder Weeden! Wegen Arbeit versuchten wir es in einer Käsefabrik in Bega, leider brauchten sie zur Zeit Keinen, somit gingen wir zu WorkWay, eine Art Arbeitsamt. Dort schrieben wir einen Lebenslauf in englisch, gaben der der Servicedame und sie schickte es dort hin, wo wir es wollten. Zuvor haten wir noch ein par FruitPicking Sachen rausgesucht, aber große Hofnung setzen wir darin nicht. Andere Arbeit ist nötig, zudem kann man sich ja vorstellen wie unsere Lebensläufe aussahen. Die anderen Tage muste der Garten komplett Unkraut befreit werden. Und das taten wir die ganzen Tage. Wegen Arbeit wollte sich Will einmal umschauen, doch das hat nicht so wirklich funktioniert, obwohl er viele Leute durch seine Arbeit kennt! So versuchten wir noch andere Sachen die wir im Internet rausgesucht ahtten, doch Fehlanzeige!!! Nicht ganz so einfach arbeit zu finden! Ganz cool war es auch mit Bierchen und Liegestuhl an Wills Privatstrand zu liegen und einfach zu chillen. Obwohl wir uns recht wohlfühlten hier, leben Anni und Will in Scheidung. Sie wohnen aber noch im gleichen Haus, doch bald will sie ausziehen. Ma gucken was wird. Tomaten mussten wir nebenbei auch noch pflanzen, aber auch Weinbäume umpflanzen und mehr Löcher für andere Bäume schaufeln!
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27.10-31.10.2009 Auf Christas Farm in der Nähe von Cobargo
Christas Farm bei Sonnenaufgang
Christas Haus
Da Will einfach nicht mehr genug Arbeit für uns hatte leitete er uns an eine andere Frau weiter, ohne uns eigentlich zu fragen. Sie habe so viel zu tun, meinte er nur. Außerdem möchte sie ihr Deutsch verbesern. Toll, nur Deutsche!!! As ist schon eine richtige Plage hier. Und ich glaube, wenn man einmal in so einem Netz drinhängt, kommt man so schnell nicht mehr raus. Solange sie uns Arbeit besorgen können. Nachdem uns Christa in Cobargo abgeholt hatte, fuhren wir gemeinsam zu ihrer Farm. 95 acres fasst ihr Grundstück mit vielen Kühen, 5 Hunden, 2 Pferde, 3 Ponies und ein paar Schafe. Auserdem besitzt sie einen Quad, mit dem wir rumschnicken konnten. Sie spricht echt nur ein gebrochenes Deutsch, aber es reicht! Ihre Eltern waren halt auch Deutsche! Sie versorgt sich ebenfalls selbst mit Strom und Wasser, wie das hier üblich ist.
Beim Pferdekacke einladen
Schlafen konnten wir in ihrem Caravan, der jedoch erstmal von Ratten und ihrer Scheiße befreit werden musste. Ist halt so, wen der letzte Wwoofer vor einem halben ja da war. Gleich am ersten Tag konnten wir schön Pferdekacke, bzw Horsepoo genannt, einladen und dem Hänger zu den grad frisch gepflanzten Kartoffeln schaffen und das ging hin und her! Und wieder einmal leben wir umgeben von Bergen und Wäldernund nicht die geringste Spur von Zivilisation. Am Abend musste Christa nach Bega, nicht dass was besonderes ist, nur gehen die Australier sehr leichtsinig mit ihrem Vertrauen um. Sie überlässt uns ihr ganzes Grundstück, obwohl sie uns erst einige stunden kennt. So sind die hier halt.
Ninas "Schrottplatz"
An einem Tag fuhren wir zu einer Freundin von Christa, gleich in der Nähe. Sie heißt Nina und besitzt ein 160 ha großes Grundstück, welches sie alleine bewirtschaftet. Vieles davon ist unbewirtschaftbar, wegen der Hangneigung. Doch will sie hier ein Neues Leben beginnen, denn sie hat vor knapp 9 Monaten mit ihrem Freund Schlus gemacht, der sie völig ausgenutzt hat und nun ist das ihr altes-neues zu Hause. Und mit Christas Hilfe will sie ihr Haben wieder erneuern. Sie hat das Grundstück schon seit 12 Jahren nicht mehr gepflegt, da kann man sich ja denken, wie das hier aussieht, vorallem im Haus indem sie wohnt, einfach nur krass. Zudem plagt sie ein kranker Rücken, mit dem es ihr noch alles schwieriger fällt. Alles nichts so einfach. Das Leben ist nun mal kein Schlaraffenland!!! So gingen wir ihr bei der Cattlework(Arbeit mit Kühen) ein wenig zur Hand.
Aaron beim Pellets streuen
Die andere Tage auf Christas Farm mussten wir ein Beet anlegen, also die Wiese mit einer Hacke umgraben, anschließen mit Pellets und Magnesium bestreuen, um den Boden mit weiteren Nährstofen zu versorgen. Aaron durfte mal schnell eine Zaunverlängerung als Abwehr gegen die Karnickel bauen. Als ich dann die Wege vom Beet gemäht hatte, sah ich aus wie ein originaler Afrikaner! Da unsere Rego abgelaufen war, wollten wir nun endlich eine Neue, doch erst als wir ein 3. Mal bei der RTA (Straßenverkehrsbehörde) waren sagten sie uns, dass wir einen Greenslip( Versicherung) und einen Pinkslip(Basischeck fürs Auto) brauchen. So kompliziert hatten wir uns das nicht vorgestellt..Als wir diesen Basischeck machten führten sie eine meilenlange Liste mit Problemen auf, die teilweise total überflüssig waren. Und das freute uns nicht im geringsten, denn das muss alles getan werden, bevor die Regestrierung bekommen. Und alles kostet Geld!!! Das Auto soll doch nur fahren, boah eh!
l.o. Stefanie, Anni, Persia bei der Pferdeshow
An einen anderen Tag gingen wir zu einer Pferdeshow, wo wir Anni, ihre Kinder und Stefanie wiedersahen. Kann schon ganz spanend sein, wenn man sich dafür interessiert. War schon nett anzugucken! Nachher gings zurück zu Christa und da sie nicht da war, fuhren wir ne Runde mit ihrem Quad rum. Eigentlich wollten wir hoch zu den Mountains, doch leider fuhrte kein Weg dorthin, außer über die Hauptstraße, doch das war uns nix!
Aaron
Willy
Christas Markt
Am Sonntag den 01.11. hies es um 5.00 Uhr aufstehen!! Denn wir wollten so zeitig wie möglich auf so einem Markt sein. Also hies es aufstehen, das auto beladen,
tiere füttern und loß, der markt war erwartungsgemäß etwas öde und außer haufen dicke Leute gab es nicht viel zu sehen.
Kurz nach dem Mittag nahm uns dann Nina wieder mit richtung Bega, denn wir hatten heut noch einen Job zu erledigen, Anni beim Umzug von Brogo nach Bega helfen, da wir durch den Markt etwas spät
darn waren gab es für uns nicht mehr so recht viel zu tun, aber Anni war uns trotzdem sehr dankbar und lud uns noch zum essen ein. Am späten abend schaffte sie uns dann noch zurück zu
Christa.
Beim Pfähle einsetzen
Montag und Mittwoch war wieder einmal Arbeitseinsatz bei Nina angesagt, was aber jedesmal wirklich viel spaß macht! Montag setzten wir den ganzen Tag Pfähle neu und am Mittwoch ging es dann hauptsächlich ums Draht einspannen, da wir immer erst gegen Mittag bei Nina eintraffen so es sich immer bis zum Abendessen heraus. Dienstag ging es daran den Deal mit Christa ein zu lösen. Wir Pflanzen für sie die Kartoffeln und sie gibt uns je 100 Doller dafür. Da wir bei Christa schon mal Kartoffeln gepflanzt hatten und auch keine neuen Anweisungen zu vernehmen waren legten wir genaus loß wie beim letzen mal...naja gegen Ende des Tages kam dann Christa erzählte uns, dass das jetzt eine andere Sorte Kartoffeln war und wir sie hätten viel weiter auseinander pflanzen müssen...hmmm dachten wir uns, das kommt jetzt bissel spät, ausbuddeln tun wir die nicht mehr! Aber so wie es sich angehört hat müssen echt die nächsten WWOOFer die am Sonntag kommen die Kartoffeln wieder rausholen.
Die Mistwerkstatt
Dann ist ja noch die Geschichte mit Murph...Montag früh schafften wir es, wie besprochen zum Kfz-Mech. der uns am Abend bescheid sagen wollte wie viel es kosten
wird...am Abend rief er wir dann an was den nun loß ist...ohh heut hat er es nicht geschafft, aber er meldet sich morgen. Dienstag Mittag erhielten wir die Nachricht, dass es 650 Doller kosten
wird und er es die Woche nicht schafft...super dachten wir und dafür braucht der 2 Tage um uns das zu sagen...Nun hatte Christa noch die Idee einen andern Kfz-Mech. anzurufen...der sagte dann,
das wir das Auto doch mal vorbei bringen sollen, er guckt es sich mal an.
Also Auto in der Werkstatt abholen und in die nächste Werkstatt fahren, dort angekommen wurden mehrere Möglichkeiten besprochen, die sich für uns am besten anhörte hies dann: Wir lassen das Auto
in der Werkstatt, die warten 20 Tage, dann ist der Problemzettel von dem BP Mann ungültig (das ist der Mann, der die durchsicht bei unserem Auto gemacht hat und viele überflüssige sachen
aufgeschrieben hat), die Werksatt stellt einen Neuen aus und macht nur die Sachen die wirklich nötig sind. OK das hört sich doch gut an, Murph brauchen wir in nächster Zeit eh nicht und es kostet
auch keinen 650 Doller!
Am Ende hat die Werkstatt doch gleich angefangen und 800 Doller verlangt!!!
Fragt mich nicht, wie das möglich ist! Ich kann noch nicht was mit einem Kunden besprechen und dann was ganz anderes machen und wenn ich einen Kostenvoranschlag mache, sage ich bleib unter 650 $.
wie kann ich dann 800 $ verlangen?? Aber alles aufregen bei Nina und Christa hat nichts gebracht, die sagten immer nur das es nicht ganz fair ist, wir es aber hinnehmen müssen...das sind Zustände
hier! Echt da könnt ich platzen, aber nun gut.
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8.11-20.11.2009 Bei Ingrid und Frank in Basin View
Unser zu Hause für 2 Wochen
Nun ging unsere Reise ein Stück weiter nördlich nach Jervis Bay, denn dort befand sich unsere Arbeitsstelle. Japp, wir verdienen das erste mal richtig Geld und das soll auch unser Ziel bis Weihnachten sein, dass wir erst einmal Geld scheffeln, um es dann bequem ausgeben zu können. So brauch man sich auch keine Gedanken mehr über Ausgeben machen, denn immer aufs deutsche Konto zuzugreifen funktioniert auf Dauer nicht und außerdem ist es abhängig vom Kurs. Jedenfalls haben wir 2 Wochen hier, wo wir ordentlich Geld verdienen können. Man muss dazu sagen, dass wir bei einer deutschen Familie gelandet sind und damit nicht auf unser Englisch zurückgreifen müssen.
Unser Kühlschrank gefüllt mit Bier
Pünktlich um 17:00 Uhr kamen wir dann bei Ingrid und Frank an. Zusammen haben sie zwei Kinder: Marley (8) und Dylan (6) und leben auf einem fußballfeld-großem Grundstück. Die Kinder werden auch gleich zweisprachig erzogen. Wassertanks besitzen sie auch, mit denen sie die Dusche und Toilette versorgen. Beide leben schon knapp 20 Jahre hier in Australien und haben sich schon fest integriert. Sie besitzen auch ihre eigene Firma. Frank baut Strohhäuser und gibt auch Lehrgänge dazu, dies ist auch ein Grund, warum er so selten zu Hause ist, denn meistens befindet er sich auf Workshops. Gleich als wir ankamen, wurde uns erst einmal ein Bier angeboten und kein Tee, so wie es sich für Deutsche gehört. Wir wohnen in einem kleinen und gemütlichen Caravan, der mit Fernseher und Kühlschrank voll funktionstüchtig ist. Was im Kühlschrank war, als wir ihn das erste Mal öffneten, war, wie Frank es immer nennt, alles voller „Mokkabrause“. So muss es sein, dachten wir uns.
Der Bretterhaufen
Wir arbeiten immer 8 h am Tag und jeder verdient 10$ die Stunde. Ganz gut, denn verpflegt werden wir auch noch und wohnen ist auch inklusive, also was will man mehr. Die ersten beiden Tage mussten wir den Bretterhaufen beseitigen und aufstabeln. Dazu gehörte noch den Dreck und die Nägel entfernen. Die anderen Tage haben wir das komplette Grundstück gemäht und die Laubblätter zusammen gerecht. Wenn wir die erste Woche komplett durcharbeiten, also von Montags bis Freitag immer 8 h, dann haben wir gerade mal das Geld für die Autoreparatur verdient. Wie gesagt: ein Auto kostet halt Geld. Als nächster Landscapeing-Job sollten wir den Dreck vor dem Haus entfernen, damit wenn es regnet nicht der ganze Dreck an die Hauswand spritzt und natürlich Unkraut jäten, aber darin sind wir schon richtige Profis. Das war die Arbeit für die erste Woche.
Einer der Strände im Nationalpark
Jedoch am Wochenende wollten wir mal weg und wieder was sehen und so fuhren wir am Samstag dem 14.11 in den Jervis Bay Nationalpark. Aber um in diesen Nationalpark zu kommen, muss man was bezahlen. Deshalb gab uns Ingrid ihre Jahreskarte und wir konnten 30$ sparen. Und so fuhren wir als erstes an den Murray Beach, der etwas abgelegen sein sollte, doch es waren so viele Leute da. Und wir dachten, wir sind die einzigsten. Schade! Aber der Beach war wirklich „nice“. Man hätte echt den ganzen Tag da verbringen können, aber leider hatten wir keine Sonnenmilch mit und so wussten wir nicht, ob wir uns einen Sonnenbrand holen. Also fuhren wir nach 2h weiter. Letztendlich hatten wir uns total verbrannt, aber egal. Die Sonne ist halt doch aggressiver als bei uns. So fuhren wir noch zur Leuchtturmruine. Auf was für Pisten wir wieder lang fahren mussten, um dort hinzukommen. Eigentlich nicht die besten Pisten für den MURPH. Außerdem ist der Kofferraum undicht, sodass der der ganze Staub und Dreck reinkommt und alles beschmutzt. Aber man hatte eine geniale Aussicht auf die Steilküsten und die Ruine war auch nicht schlecht.
Der scheiß Mulcher
In der 2. Woche mussten wir ums Haus die Spinnweben entfernen und die Fenster putzen. Außerdem noch die Blätter durch den Mulcher stopfen, den wir extra dafür gemietet hatten. Aber leider verstopfte das Ding andauernd, sobald man stärkere Äste als 1 cm Durchmesser rein haute, Normal könnte man dort bis zu 7 cm starke Äste rein hauen. So stand ich schlußendlich da und hab nur mit einem Ast alles durch gepresst und Aaron hat alles rein gehauen. Im Nachhinein wurde uns gesagt, dass der letzte Mieter ihn zu sehr beansprucht hat und die Maschine nun stumpf sein. Tolle Geschichte. Und wir haben noch v orm dem Haus, wo wir den Dreck weg geschaufelt haben noch tiefer gegraben, es mit anderem Dreck aufgefüllt, festgerüttelt und an den kannten gepflastert. Aber alles nur mit Sand. Also sobald man auf die Kanten getreten ist, hat sich alles verschoben.
Erstmal alles ausbuddeln
Es diente ja nur als Probe, um zu sehen, ob es überhaupt gut aussieht. In dieses Beet haben wir dann noch mal diese Pflastersteine quadratförmig eingelegt und alles mit Kies bedeckt. Und es sah wirklich gut aus. Also wenn man die Steine mit Zement befestigt, ist das auf jeden Fall besser. Doch die 2. Woche war schon rum und wir wollten zurück nach Bega, denn dort sollte das Wochende ein Festival sein. Außerdem hatte Christa auch einen Tag Arbeit für uns bei Jenny, wo wir wieder „Fireweed“ pflücken können. Und vielleicht können wir zurückkommen und noch mal hier arbeiten. Aber da ruft uns Ingrid noch mal an.

