Australientrip 2009/10

Die Reise nach Australien

Ich muss mal wieder sagen, dass das mit dem packen mal wieder total in die Hose ging. Naja wir haben wenigstens gedacht, das wir vor der Abfahrt noch mal ein biscchen Zeit haben, darüber nachzudenken und den Kopf freizukriegen, aber das ging irgendwie nicht. Naha ich hatte meine Tasche erst am Abfahrtstag gepackt. Extra früh aufgestanden, um mir noch etwas Zeit zu schaffen. Aber ich hatte noch einen Termin beim Friseur und da war kaum noch Zeit. Puhhh! Immer auf den letzten Pfiff. Was soll man machen!? So sind wir halt! Die Deutschen und ihre Pünktlichkeit. Eigentlich hätte ich meine Tasche auch mal eins zwei Tage ehern packen können! ;-)

Jedenfalls muss ich sagen, dass die Verabschiedung bei meinen Eltern ein bisschen zu kurz kam. Aber naja solange bin ich ja auch nicht weg! Bei Aaron war da doch noch ein bisschen mehr Platz für alles! Er hatte wahrscheinlich mehr Zeit für die wichtigen Dinge.

 

ALSO LIEBE GRÜßE AN ALLE FREUNDE, VERWANDTE, FREUNDE UND ALLE DIE WIR NOCH SO KENNEN!!!

 

Also starteten wir Dienstag 13:55 in Melaune. Unsere Kumpels Marius und Robert begleiteten uns zum Bahnhof, um uns noch mal ganz herzlich zu verabschieden. Auch der Jens und die Mareike kamen noch mal vorbei, um Tschüss zu sagen. War echt toll von euch das ihr noch mal mitgekommen seit.

 

Naja 14:32 startet die Reise von görlitz Richtung Dresden. Die erste Zeit war sehr still im Zug. Beide schauten wir in der Weltgeschichte rum. Keiner sagte ein Wort!!! Erste Zweifel kamen bei uns Beiden auf. Ich galube das ist so üblich. Aber diese Zweifel legten sich bald, als wir in Dreden ankamen. Umsteigen in den Zug nach Frankfurt. Danach wurden wir von unserer Reiselust gepackt und sahen den restlichen Weg nicht als erdrückend oder langweilig, sondern als Abenteuer an.

Doch ein Problem erwartete uns, wir hatten ja das falsche Ticket, naja nicht ganz, wir waren nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, dass heiß wir hatten einen Zug zeitiger genommen, um nicht doch den Flug zu verpassen. Doch das hieß in den Augen der "netten" Schaffnerin: "Jungs ihr braucht neue Tickets." Gut, gerechnet hatten wir damit, aber als wir den Preis hörten, wurden wir aus unserem Halbschlaf gerissen. 96€ pro Person!!! Es spitzten sich meine Ohren und ich bekam fast ne Krise. Aber was sollten wir machen. Auf Risiko fahren, also den anderen Zug nehmen und hoffen das der pünktlich kommt, damit wir den Flug nicht verpassen oder doch auf Nummer sicher gehen, damit wenigstens am Anfang alles klapptn Natürlich haben wir uns für den sicheren Weg entschieden und bezahlten nur mit Wehmut!!! Geht ja mal wieder gut los, dacheten wir uns!!!

 

Bei Food Plaza Bei Food Plaza

Als wir dann mit dem Zug  Frankfurt Flughafen 21:00 Uhr eintrafen, erwartete uns die erste Überraschung. Wir wussten gar nicht wo wir lang mussten. Aaron hatte aber einen Tag zuvor im Internet gelesen, das wir irgendwie zum Terminal 2 müssen. Also versuchten wir unser Glück. Informationsstände gab es keine, also ging es auf eigene Faust los. Zum Glück trafen wir ein älteres Ehepaar, die das gleiche Ziel hatten und auch nach Australien wollten. So bildeten wir ein Team, fuhren mit dem Bus zum Terminal 2 und suchten den Check IN. Nach einer Weile hatten wir es gefunden, checkten ein und warteten dann ganze 2h und 45min auf den Flug. Also ging es ersteinmal zum Food Plaza. Ein paar wenige (Fr)essstände, unteranderem McDoof. Also verweilten wir die restlich Zeit dorte. Telefonierten ein letztes Mal mit den Eltern, bevor unsere Flug dann 23:55 startete!

Unser Flugzeug nach der Zwischenlandung in Singapur Unser Flugzeug nach der Zwischenlandung in Singapur

Als wir dann im Flugzeug saßen, hatte ich ein wenig ein muhlmiges Gefühl, weil ich ja auch noch nicht geflogen bin und dann gleich so weit. Aber das war ja überhapt nicht schlimm. Ist genauso wie Zug fahren, wenn nicht so gar entspannender. Also wer Flugangst hat, das kann ich gar nicht verstehen! ;-)

Jedenfalls saßen wir dann im Flugzeug fest, ganze 11h bis nach Singapur. Dort machten wir das erste mal Pause, um aufzutanken. Zudem trafen wir dort ein paar andere Backpacker aus Niedersachsen. Tobias und seinen Kumpel, die aber nur nach Sydney geflogen sind, ansonsten hätten wir schon die ersten Begleiter gahabt. aber wir wollten ja "unbedingt" nach Adelaide. Und das war Dumm, wie es sich noch hersustellen sollte. Also bestiegen wir wieder unsere Flugzeuge um die Reise Fortzusetzen und hoffentlich in Sydney bald zu landen!

Doch nach 7 h weiterer Fluzeit wollten wir in Sydney landen, gingen auf  95 m Höhe, man konnte schon die Landebahn sehen, doch dann startete er noch mal auf 10000m Höhe. Verwunderung machte sich breit!!! Was war denn da los. Irgendwie hatte der Pilot keine Landeerlaubnis bekommmen, aufgrund von Boden nebel. Also muusten wir mal schnell nach Brisbane weitere 2 h fliegen, um erneut auf zutanken und dann abzuwarten, ob sich der Nebel gelichtet hat.

Der Flug war an sich nicht schlimm, nur man hatte ein wenig Beinfreiheit und andauernd kam der Sitz vom Vordermann nach hinten. Aber neben relativ aktuellen Kinofilmen in verschiedener Sprache, konnte man Radio hören, Akktuelle CDs oder ein parr Minigames zocken. Das Essen war wohl was für Leute, die eine Diät begonnen haben. Wir sind fast verhungert. Schlimmer als wie bei McDoof. Man hatte nach 2 h gleich wieder Hunger. Jedenfalls knurte bei mir der Magen immer.

Sonnenaufgang Sonnenaufgang

In Brisbane mussten wir ungefähr 45 min warten, bevor man uns die Landeerlaubnis in Sydney erteilte. Naja unser Flug nach Adelaide war jetzt natürlich futsch und Auskunft für einen Alternativflug gab es natürlich auch nicht. Erkundigt euch nach einem Ersatzflug in Sydney, hieß es nur durch die Lautsprecher und wir bedankten uns mit einem Kopfnicken. Jedenfalls genossen wir noch den Sonnenaufgang. Wunderschöne Szenen muss ich mal sagen. Aber das Bild was ich versucht habe zu machen, hat durch die Scheibe nicht so richtig funktioniert. Die Kamera stellte sich nicht scharf, da brauch man gaube ich eine mit manuellen Fokus. Pech, muss man sich den Rest halt denken.

Im Flugzeug Im Flugzeug
Flughafen Sydney Flughafen Sydney

Und das mit dem Jetlack, was auch immer das bedeutet, wissen wir bis heute nicht. bei uns ist alles wie immer. Naja wir sind auch echte Melauner!!!

 

Nach 2 h Rückflug landeten wir in Sydney. Wir muusten uns somit einen neuen Flug suchen. Leichter gesagt als getan. Genau wie zwei Vollidioten standen wir in diesem Flughafen und wussten nicht weiter. Also folgten wir den Massen und gelangten zu einer netten Dame, die uns sagte, wir müssen da und dort, dann rechts und dann noch da lang. Letzendlich sollten  wir Richtung McDonalds. Naja wir bedankten uns trotzdem und folgten wieder den Massen. Dann kamen wir in einen Raum voller Menschenschlangen. Doch wo anstellen, sind wir hier überhaupt richtig, müssen Wir durch diese komischen Schalter oder doch direkt zum Flug nach Adelaide? Haufen Fragen, aber keine Antwort. Irgendwas stand dann dort von Department of Immigration. Also das wir so einen Stempel brauchten, wussten wir ja, aber wirklich jetzt?! Mhhhmmm. jedenfalls trafen wir unseren alten Freund Tobias, der uns auch nicht weiterhelfen konnte. jedenfalls stellten wir uns inder Schlange an, wo auch über den Schaltern stand: "other passport holders". Wird schon stimmen dachten wir. Und so war es auch, stellte sich heraus als wir dann den Gepäckdienstwärter oder was der war fragten. Den Stempel bekamen wir auch. Doch die nuscheln alles so. Jedenfalls mussten wir wieder durch etliche Kontrollen, holten unsere Gepäck und suchten unseren Flug. So irrten wir durch den Flughafen. Irgendwann den CheckIn Schalter gefunden, musten wir eine halbe Stunde warten bis der Mann uns dann neue Tickets ausdruckte und die sagten uns, weiter 5 h warten. Boar anstrengend. Müde waren wir auch. Naja irgendwie bringen wir die Zeit schon hinter uns, dachten wir uns. So ging unser Flug 16:05 nach australischer Zeit dann los. In Adelaide 18:45 angekommen wollten wir dann nur noch heim.

erst wollten wir laufen zu unserem Backpacker, doch da schon dunkel war nahmen wir dann doch das Busshuttle und erreichten um 20:00 Uhr unseren backpacker gingen duschen und und naja es ging dann nicht mehr so viel.

18/19.09.09 Adelaide und Adelaide Beach

Eine von Vielen Eine von Vielen

Nach dem wir am Morgen des 18. früh aufgestanden sind, suchten wir erst einmal die Küche auf, wo angeblich ein kostenloses Essen auf uns wartete. Naja so toll ist das Frühstück auch nicht. Neben dem bekannten Weißbrot gibt es noch Marmelade, Erdnussbuttercreme und so ein richtig ekliges schwarzes Zeug, das so eklig ist, dass wir es nicht essen konnten. Boaaaar, scheußlich! Jedenfalls machten wir uns auf den Weg in die Stadt um ein bisschen was zu entdecken. Schnell bekamen wir mit, warum diese Stad auch "Stadt der Kirchen genannt wird. Überall stehen diese Dinger rum. Ich sag auch immer wieder gern: " man kanns auch übertreiben!" Aber schön sind sie, vorallen da sie den Anklang einer Burg haben.

Die Bäume Die Bäume

Jedenfalls gibt es hier auch sehr sehr viele Schlitzaugen, das soll auf keinen Fall diskriminierend wirken, aber die sind wirklich überall. Die haben sogar ein komplettes Einkaufsviertel. Krass, oder!? Naja, jedenfalls sind wir weitergezogen und haben uns noch den Botanischen Garten angesehen. Tolles Ding echtt. Vorallem die Vielfalt, von Kakteen bis Palmen, alles dabei und das sogar noch umsonst! Aber was ich richtig toll find, sind die großen gemähten Grünflachen. Überall in der Stadt gibts solche Liegeflächen. Das ist erstmal richtig cool zum chillen. I love It! Zudem bekommen noch die Bäume ein Sternchen von uns. Sehen echt funny aus, wenn man sie sich länger betrachtet. Viel besser als bei uns sehen sie definitiv aus. Jedenfalls waren wir noch im Palmenhaus und beim Footballstadion, in das wir leider nicht rein konnten. Schade eigentlich! Irgenwann wollen wir uns mal so ein Spiel angucken, also ein australien Football match!

Fahrradweg und Skyline Fahrradweg und Skyline

Das war sozusagen grob zusammen gefast unser erster Tag in Australien. Unser zweiter Tag begann sehr schleppend. Mit aller Faulheit quälten wir uns um halb 10 aus dem Bett, um nicht das "tolle" Frühstück zu verpassen. Irgendwie fehlt mir da das Fleisch auf dem Toast. Jeder wie er will. Aber es geht ja nicht immer nach uns. Ich muss auch sagen, dass die Leute hier im Backpacker echt freundlich sind. Top. Was für uns für heute vorgenommen haben, war eine Sim-Karte für unser Handy zu kaufen, damit wir nun auch günstig in Australien telefonieren können. So machten wir uns auf den Weg. Zuvor am Frühstückstisch sprach ich einen 25 Jährigen Studenten aus Aachen an, mit dem ich mich eine Weile unterhielt. Denn er ist schon seit einer Woche hier, arbeitet aber von seinem Studium aus hier. So versuchten wir irgendwo in der riesigen Stadt einen Telefonladen zu finden, von denen es ungefähr an jeder zweiten Ecke einen gibt. Also fast so wie in Deutschland. Gesagt getan, ungefähr 30 min und wir hatten unsere SimKarte. Das gute, wir können nun auch relativ günstig nach Deutschland telefonieren. Tolle Sache.

 

Am Nachmittag wollten wir uns zwei bikes ausleihen um zum Henley Beach zu fahren und die Gegend eun wenig kennen zu lernen. An Fahrradwegen mangelts hier überhaupt nicht, im Gegenteil, die ganze Stadt ist voll davon. So fuhren wir immer am Fluss entlang. Ungefähr 13 km. Echt cool wie die Leute hier Leben. Eine Mischung aus GTA und amerikan Living. Die Häuser so flach, wie man sie aus den amerikanischen Filmen kennt und der Rasen nicht länger als 5 mm. Also echt krass. Einer der hat sogar vor seinem Haus Rasen gemäht, obwohl es noch nicht nötig war. Ich glaube der hat nur einen mm weggemäht. Also die haben eine Meise hier. Aber wirklich alle Rasen vor den häusern sind kurz. Sieht echt gut aus. Strange war vorallen, dass wir hier Helme tragen müssen, aber solange das Alle machen, hab ich selbst kein Problem damit!

Aaron und sein Bike Aaron und sein Bike

Die Landschaft ist einfach geil. Da kann man nichts dagegen sagen, dafür ist aber der Rest teuer. Zum Beispiel das Bier ist Sauteuer. Wir waren heut im Supermarkt und wollten gemütlich ein Strandbier kaufen, doch was müssen wir entdecken, kein Bier billiger asl 1,20€ und dann nur 0,375. Die sind doch alle verrückt! Und vorallem kann man dasBier nicht wie i ganz normalen Supermarkt kaufen, sondern da gibt es Extraläden dafür. Komisch! Aber für so einen Tag gönnten wir uns ein Paar. Cool war auch das man auf dem Fahrradweg genauso links fährt, wie auch auf der Straße. So kann man sich wohl oder übel auf den Linksverkehr einstellen.

Freestyle Freestyle

Am Strand angekommen, testeten wir erstmal das Wasser, setzten uns dann gemütlich hin, packten unsere Sachen aus und genossen die Sonne bei einem gekühlten Bier.

Sommer Sonne Sonnenschein und zwei gekühlte Bier Sommer Sonne Sonnenschein und zwei gekühlte Bier

20.09.09 Der letzte Tag in Adelaide

Unser Bett Unser Bett

Naja was soll man nach so einem schönen Tag am Strand noch erzählen. Wir sind heute von unserem Einzelzimmer in ein 4 Bettzimmer umgezogen, nicht weil wir wollten, aber unser zimmer musste für die Nachmieter freigemacht werden. Naja eigentlich war eine zusätzliche Nacht nicht eingeplant, aber da uns unsere Gastfamilie (Wwoofing-Familie) erst am Montag holen kann, was auch äußert nett von ihnen ist, müssten wir halt noch eine Nacht dranhängen. Jedenfalls sparen wir durch das 4 Bettzimmer ein wenig Geld. Ansonsten haben wir heute nix gemacht, da die Fahrräder leider schon verliehen waren. So haben wir uns nur im Internet auf die Suche von einem Auto gemacht und einige Modelle gefunden. Jedoch wollen wir uns nocht nicht festlegen, da uns unsere Gastfamilie noch einige Tipps geben kann. Wir sind auf jeden Fall gespannt auf morgen.

Aaron und sein Läppi Aaron und sein Läppi

Das tolle, wir haben gleich um die Ecke also ca. 100 m von uns entfernt einen Pizzaladen und weil wir aus dem Backpacker gleich um die Ecken kommen, bekommen wir die Pizza sogar viel billiger. So kostet sie nur noch umgerechnet 3,50€. Super Ding! Sogar online bestellbar! Das heißt man liegt im Bett, bestellt online und holt sich die Pizza in 10 min im Laden unten ab. Keine Wartezeiten mehr im Pizzaladen. Warum es sowas nicht bei uns gibt. Günstiger bekommt man hier kein Essen. Selbst die Fertiggerichte im Supermarkt kosten mehr als 2 €. Alles so teuer hier. Puhhh.

Jedenfalls haben wir hier im Backpacker sogar noch 5 Deutsche mehr. Echt toll sich nicht andauernd auf Englisch zu unterhalten. Gerade mit Landsleuten mal ein Bierchen trinken ist doch super. Genauso kann man sich über ihre Reiserouten unterhalten, wie sie manche Dinge geplant haben und was sie noch so anders gemacht haben und noch vorhaben. Also unsere Reise hat gerade erst begonnen und birgt ein unerwartetes Abenteuer.

Unsere Ordnung Unsere Ordnung

Noch unklar ist, ob wir euch die nächsten 2 Wochen überhaupt auf dem Laufenden halten können, da wir nicht wissen, ob wir INternet auf der Farm haben oder nicht! Also wir sind gespannt.

2 Wochen auf der Farm

Die Wohnung Die Wohnung

Montag, 21.09.2009
Den letzten Tag verbrachten wir komplett im Backpacker, denn draußen schüttete es wie aus Kannen. Eigentlich wollten wir uns noch einmal die Fahrräder ausleihen, aber leider wurde daraus ja nichts. So surften wir im Internet, schauten mit den anderen Backpackern gemeinsam DVD oder unterhielten uns ein wenig. Am Tag zuvor sollte wir unsere Gastfamilien anrufen, um eine Uhrzeit wegen dem Treffpunkt zu vereinbaren. frage war nur, wer ruft von uns Beiden an. Letztendlich bliebs an mir (Willy) hängen. Aber schlimm kanns ja nicht sein, dachte ich mir und schnell war der grüne Hörer gedrückt. Ich meldete mich mit meinem Namen, fragten, wann wir uns Treffen und in wenigen Sätzen teilte uns Deb mit, dass Ian uns morgen um 4 p.m. an der Wekefieldstreet 144 abholen wird. An dem Abend gingen wir noch mit einem Deutschen names Chris ein bisschen in die Stadt, um ein paar Birchen zu trinken. Doch leider ist das nicht so wie in Deutschland, wo man überall Bier trinken kann. Hier ist das in der Öffentlichkeit nicht gestattet, aber wir fanden da noch ein Casino, bei dem wir ganz gemütlich ein paar Birchen trinken konnten.Sogar überpünktlich traff Ian am nächsten Tag  bei uns ein, doch leider waren unsere Sachen in der Repzeption eingeschlossen, so mussten wir noch ca. 10 min warten, bis einer wieder kam, um uns aufzuschließen. Währenddessen fragte uns Ian ein wenig aus, doch leider kamen nur wenige Brocken aus unserem Mund. Was die letzten Tage eigentlich geklappt hatte, schien nun mal wieder zu wanken. Aber naja alles nur Gewöhnungssache. Er machte auf uns aber einen ganz netten Eindruck. Noch einmal darauf zurückzukommen, wegen der Gewöhnungssache, als wir aus dem Backpacker kamen und unsere Sachen in das Auto luden und wir uns dann reinsetzen wollten, wunderte ich mich schon, warum Aaron links einsteigt. "Sollte er gleich mal das fahren im Linksverkehr üben?" Nein , und dann fiel mir ja ein, dass das Lenkrad auch auf der anderen Seite ist: Logisch eigentlich!!! Und so fuhren wir ca. 70 min bis zu seiner Farm! Draußen regnete es die ganze Zeit: Wir dachten es bleibt die ganze Zeit so schön hier! ;-)  Angekommen zeigte uns Ian unser Zimmer! Okay es nicht nur ein Zimmer, sondern eine Art Boungalow, mit Küche, Bad, Dusche und Betten und einer Topaussicht, die wir leider wegen dem Wetter nicht genießen konnten, aber trotzdem eine saugeile Wohnung für 2 Wochen Wwoofing!

Die Hauskangaroohs Die Hauskangaroohs

Anschließend zeigte uns Ian noch die Farm mit all seinen Tieren. Und zum ersten Mal sahen wir Kangaroohs. Gleich 3 Stück. Man war das cool. Außerdem hatten sie noch ca. 60 Schafe, 2 Alpacas, Goats, einen Papagei namens Cookie, zwei Hunde, einer heißt Staisy und noch ein paar andere wenige Tiere. Cookie lebt genau neben unserem Badfenster und ruft ständig: " Are you Cookie?", ziemlich lustig. Nachher gings zum Essen, dabei wurden nun mehr Worte gewechselt und die Atmosphäre taute ein wenig auf. So zeigte Aaron noch seine Animals, die er zu Hause hat, auf seinem Laptop. Besonders freuten sie sich über die Fjördpferde, die wie sie behaupten, ihre Lieblingspferde sind. Danach noch ein wenig australisches TV gesehen und danne ab ins Bett. Aber weil es draußen so kalt war, mussten wir im ausgekülten Boungalow erst einmal mit dem integrierten Kamin ein Feuer machen. Schön warm war es danne.

Dienstag, 22.09.2009

Fleece reinigen Fleece reinigen

Um 8:00 Uhr war Früstück angestzt und so saßen wir gemeinsam mit Deb am Tisch. Nachher ging die Arbeit schon los.Tier füttern heißt es um diese Uhrzeit. Das dauert ungefähr ne Stunde. Zum ersten mal durften wir  die Kangaroohs füttern und natürlich auch die anderen Tiere. Ziemlich verwirrend dieser komische Fütterungsplan. Abert wir schaffen das schon. Danach war "Bushfire" angesagt. Das heißt: wir mussten im Gehege der 3 Hauskangaroohs und der Goats ( ähnlich wie Schafe) Holz sammeln und es anschließend mit dem anderen Holz verbrennen. Doch dann fing es an zu Regnen und wir "mussten" notgedrungen Mittagessen, obwohl es eigentlich noch nicht so weit war. Aber super Ding dachten wir. Schön Sandwich gab es, mmmhmm! Als es aufgehört hatte mussten wir Unkraut jähten! Was für eine Sch***arbeit. Muss ja trotzdem gemacht werden. Kurz bevor wir fertig waren, musste es wieder Regnen und wir gingen zu Kafee und Kuchen über.Danach gingen wir Feuerholz machen und die Fleece der Schafe von Dreck bereinigen. Eine Arbeit bei der man kein Ende sieht, So halb 6 hatten wir dann Schluss und um halb 7 gab es dann Abendbrot. Uns wurde ja angeboten, das wir vllt länger arbeiten, um an anderen Tagen frei zu haben. Die Frage ist nur, wann wir länger arbeiten sollen, wenn wir sowieso schon bis Anschlag arbeiten. Aber wir hoffen, das sich das die anderen Tage schon ergeben wird.

Mittwoch 23.09.2009

Die Unkrautwiese Die Unkrautwiese


An diesem Tag war das Wetter auch nicht vielversprechender. Aber früh ging es wieder ansTiere füttern, was wir diesmal alleine machen sollten. Irgendwie war ncihr unserer Tag und wir machten da zu viel Heu hin, hatten da zu wenig, vergaßen das Hühnerfutter. Es kann ja auch nicht alles auf Anhieb klappen. Danach mussten wir noch den Rest Unkraut zupfen und gleich Brockoli und Kolrabie pflanzen. Danach mal wieder Kaffee trineken, was hier wohl so üblich ist. Wenn die alle 3 h Kaffee trinken, kann ja auch nichts werden. Jedenfalls durften wir dann auf so einer riesen großen Wiese Die Äste aufsammeln, denn die sind nicht so gut fürs Heu und für die Mähwerke. Das beste an dem Tag sollte aber das "Weeding" sein, also das Unkraut beseitigen. Wir mussten die koplette Wiese abgehen und nach diesem Unkraut suchen. Krass oder. Jedenfalls hatten wir da auch wieder was falsch verstanden. Wir sollten eigentlich mit dem Spaten nur in den Boden stechen um das Unkraut von der Wurzeln zu trennen, doch wir waren der Meinung, wenn wir gleich die ganze Wurzel entfernen, dann kommt das Zeug nie wieder. So dumm war die Idee gar nicht, nur hatten wir nicht bedacht, das der Boden an der Wurzel ja wieder nicht gut für das Heu ist. So mussten wir die ganzen Mistpflanzen wieder einlesen. Tolle Bescherung! Da mussten wir jedoch durch. Feierabend hatten wir wieder erst um halb 6.

Donnerstag 24.09.2009

Unkrautjähten Unkrautjähten

Früh hieß es wieder um 8:00 Uhr aufstehen, Frühstücken und Tiere füttern. Diesmal nur noch mit Kontrollblick! Heute schien das Wetter sich zu bessern. Es lockerte endlich mal auf man konnte den Ausblick in vollen Zügen genießen. Es musste nach dem Tiere füttern erstmal wieder Unkraut gejähtet werden! Aber als kleiner Höhepunkt sollte heute ein kleiner Ausflug in eine Stadt unweit von der Farm zu sein. Dorten schafften wir die Glasflaschen zu einer Sammelstelle, kauften Futter für die Tiere, schauten uns eine "Dog-Sheep-Competition" und gingen einkaufen. Diese Hunde-Schafe-Wettkämpfe sind teilweise spannend, manchmal aber echt ermüdent. 1 Hund gegen 3 Schafe auf einen eingezäunten Footballfield. Der Hund muss die Schafe durch 4 verschiedene "Käfige" treiben, dann ist der "Run" beendet.

Sheep-Dog-Competition Sheep-Dog-Competition

Aber man muss es auf jedenfall aml geshen haben. Als wir wieder zurück waren, pflanzten wir wieder mal Kolrabi, beseitigten Unkraut und beseitigten das Grundstück von Pflanzenresten und brachten es den Hühnern. Abends gab es Schaf mit vielen anderen kleinen Esserein und anschließend zeigten uns Deb und Ian ein paar ihrer alten Wwoofer. War eigentlich ein ganz gemütlicher Abend. Als Deb so die Wwooferteilnehmerzettel durchblätterte, fiel uns auf das mindestens 25 der 43 Wwoofer aus Deutschöand kamen. Krass oder!? Also sind wir die 44. Wwoofer auf ihrer Farm.

Freitag 25.09.2009

Der Schuppen zum Futter machen Der Schuppen zum Futter machen

Um 7:00 Uhr aufstehen hieß es an diesem Tag, damit diesmal die Tiere rechtzeitig fertig sind und es losgehen konnte. Nur wohin ging es. Das wussten wir auch nicht, weil wir es einfach nicht verstanden hatten und so ließen wir uns überraschen. Ian nahm sich extra frei, um sich nämlich gemeinsam mit Deb und uns um ein Auto zu kümmern. Echt tolle Sache dachten wir, obwohl wir schon ein echt guten Camperwagen in Aussicht hatten. Aber man musste ja sicher gehen und so versuchten wir es in dem 1 h entfernten Adelaide. Ein Haufen Gebrauchtwagenhändler nebeneinander. Unglaublich, bestimmt 20 auf jeder Straßenseite. Doch findet erstmal ein Van für unter 4000$. Alles nicht so einfach! Jedoch wurden wir nach einer Weile fündig. Ein weißer Campervan für 3000$ in relativ schlechtem Zustand, aber wie uns versprochen wurde, würden sie ihn noch einmal durchchecken und Kleinigkeiten reparieren. Doch der Wagen hatte zwei Tanks, einmal für Petrol und der andere für Gas - echt umweltfreundlich. Jedoch war in dem Camperwagen noch nix, wie Matratze oder andere nützliche Tools. Dann fuhren wir weiter, holten Ian zwischendurch mal wieder ab und suchten weiter. Dann fanden wir noch einen für 4000$ Dollar. Genau unser Ding. Der Händler schien auch seriöser zu sein und sprach auch eine Weile mit Ian. Sie tauschten Nummern ud dann fuhren wir wieder heim. Ian sagte uns noch das morgen Roy vorbeikommt mit seinem Van, der sich wirklich vielversprechend anhört. Diesen Van fanden wir im Backpacker am Black-Board. Top Ding. 3800$, TPPI (Versicherung) bis Mai 2010, Automatik und ein Haufen Zubehör: Schlafmatratzen, 3p Zelt, mobile Dusche, Schnorchelzeug, Angelzeug, Spannungswandler, Stühle, 2 Gaskocher, Küchenequipment und ein Haufen anderes nützliches Zeug. Also wenn das Auto noch den Test besteht, dann ist das Angebot geritzt. Wir sind echt gespannt auf morgen. Als wir zu Hause ankamen, halfen wir Ian mit dem zuschneiden des Grundgerüstes des Gewächhauses. Abends gab es dann lecker selbstgefangen Fisch. Ein Gaumenschmaus sag ich euch!

26.09.2009 Samstag

Schäfchen Schäfchen

Wieder ein Tag, der mit Regen begann. Doch am frühen Nachmittag sollte es noch schlimmer kommen. Es hagelte für eine kurze Zeit. Unglaublich und wir haben gedacht, wir sind in Australien. Zum Glück hatten wir ein paar warme Klamotten eingepackt. Heute früh gingen wir wieder eine Runde, also unsere Fütterungsrunde. Doch da viel us auf, dass eis der Schäfchen fehlte, doch das fanden wir ein wenig später. Außerdem war ein Huhn gestorben! Naja kann man nich ändern, ist hat so. Außerdem sollte heute ja Roy vorbeikommen.

Unser Van Unser Van

Zuvor jedoch bekamen wir die Aufgabe, einen alten Hänger wieder auf vorderman zu bringen, sprich die alte Holzverkleidung rinter, Rost entfernen, abschleifen .... Am Nachmittag traf dann Roy mit einer netten Begleiterin ein. Der Wagen machte auf den ersten Blick einen guten Eindruck und so nahmen wir ihn genauer unter die Lupe. Er hatte z.B schon über 400000 km runter und ein paar wenige kleine Mängel, aber nichts herausragendes und so kamen wir näher ins Gespräch. Aaron und Ian machten eine kurze Testfahrt, um nachher noch mal über das Equipment, Regestrierung und Preis zu reden. Die Regestrierung übernimmt Roy für uns. Das ist schon mal super. Und den Preis, den konnte man auch noch mal runter schrauben, von 3800$ auf 3500$. Ist eigentlich ganz okay! Jetzt müssen nur noch Kleinigkeiten getan werden, damit die Traveltour starten kann. Wir haben ein Auto, Juhu!!!

27.09.2009 Sonntag

Unser Stand Unser Stand

Früh um 7:00 Uhr aufstehen hies es, weil es heute auf einen Markt ging! Markt, sowas wie ein großer Flohmarkt mitten auf einer Road. Was es da alles so gibt. Haufen Blumen und Wolle, Möbel, Esserei, alles was das Herz so begehrt. Wir halfen Deb beim Aufbau ihres Pavillions und dem Ausräumen ihrer Verkaufsgegenstände. Nachdem das alles getan war, ging es wieder nach Hause. Dort mussten wir noch die Tiere füttern und die Sticks auf den großen Wießen aufsammeln. Diese Wiesen waren insgesammt so groß wir 4 Fußballfelder. Ätzend!!! Und das zum Sonntag. Und wir dachten wir haben endlich mal einen Tag frei. Denkste, hier ist das halt nicht so.  Und dann sollte es noch besser kommen! Wir mussten natürlich wieder "Weeding", was auch soll man zu so einer Jahreszeit wohl anderes auf einer Farm machen, außer Unkraut zupfen. Bis halb 6 und dann hatten wir wirklich die Schnautze voll.

28.09.2009 Montag

Wie an jedem Tag mussten wir wieder die Tiere füttern. Und als wenn es uns nicht gereicht hätte müssten wir die Beete von Unkraut entfernen. Langsam können wir uns bei der Fuchs Gärtnerei bewerben als Unkrautvernichter. Den kompletten Tag nur Unkraut, Unkraut, Unkraut. Schlimmer als jeden tag Rote Beete zu essen. Doch am heutigen Tag führten wir unseren Rumänienfilm 2008 vor und erzählten ein wenig darüber. Sie verfolgten es wirklich interessiert! Danach bereitete uns Ian auf den morgigen Tag vor an dem es hies. Target schießen, also sowas wie Tontaubenschießen. Wird bestimmt richtig lustig!!!

29.09.2009 Dienstag

Die Goats impfen Die Goats impfen

Das war doch mal ein richtiger Tag. So mit Sonne und so. Also heute schien zum ersten mal durchgehend die Sonne seit dem wir hier auf der Farm sind und warm dazu war es auch, dass wir sogar unsere kurzen Hosen auspacken konnten. Sie hatten uns gestern versprochen, das wir kein Unkraut rupfen müssen und so war es dann auch. Frühstück, Tiere füttern und dann mal zur Abwechslung mal was Tiere machen und nicht nur mit Pflanzen. Das ist doch Frauenarbeit das mit dem Unkraut und Blumen und allgemein mit den bunten Grünzeug. Plasteikplanzen sind doch viel pflegeleichter. Ab und zu mal Staub wischen. Jedenfalls mussten wir heute die Schafe impfen, aber nur die Kleinen und die männlichen kastrieren. Kein schöner Anblick - da fühlz man die Schmerzen gleich mit. Eijeijei! Aber die Goats waren natürlich auch dran. Einige Schafe erhielten noch ihre Regestriernummer und dann konnten alle wieder zurück in ihr Geheege. Zu den 24 Schäfchen sind durch die neue Kennzeichnung fünf neue dazugekommen. Zudem müssten wir heute noch Holz vom spalten in den Schuppen schleppen und stabeln. Endlich mal was zur Abwechslung und der Tag  versprach noch mehr.

Auf dem PickUp Auf dem PickUp

An diesem Tag stand auch noch Target schießen auf dem Plan. Das war erst toll, aber dazu gibt es ja ein tolles Video. Ich muss sagen ein toller, aber teurer Sport! Gemeinsam mit Deb und Ian fuhren wir zu eienm anderen Farmer namens John der zur Zeit auch noch eine Wwooferin bei sich hat, eine aus England, wie man schnell an ihrer Aussprache erkennen konnte - pretty girl ,-) ! Gemeinsam mit den Beiden fuhren wir raus um noch weiteres Feuerholz zu machen. Endlich war mal etwas vom Aaron verlangt, was es auch gelernt hatte. Ich musste nur das dumme Holz aufladen und Debbie stand mit ihre gebrochen Rippen daneben und fotografierte wie lustig. Zwischenzeitlich blieb Ian mal schnell 2 mal im Schlamm stecken ud wir mussten ih n natürlich wieder rausziehen. So hat man sich Wwoofen vorgestellt - irgendwo hinfahren, irgendwas gemeinsam machen und dabei die Umgebung und die Menschen kennen lernen.

Zu Hause angekommen entluden wir das Holz, gingen duschen und saßen gemeinsam mit John und Aimy gemeinsam zu Abend. Unerwartet fragte uns Ian, ob wir vielleicht mit nachtjagen wollen und warum sollte man da nein sagen. Klar fuhren wir mit. Irgendwie hatten wir uns das mit dem Jagen ein bisschenanders vorgestellt. Lieder haben wir keine Bilder davon, aber das war wirklich mal was Wert gewesen dieser Ausflug. Alle 5 (Aimy, John, Ich, Ian und Aaron) im 4w4 fuhren wieder zurück auf Johns riesen Gebiet. Und das war wirklich riesig. Vielleicht so groß wie 12 Fußballfelder. Genauso wie bei Jurassic Park fuhren wir durchs Geländer. Irgendwie hatten wir damit gerechnet, das wir uns irgendwo verschanzen und auf Beute warten, aber das war nicht so - geleuchtet und geschoßen wurde aus dem Auto. Wie sich ebenfalls herausstellte, war Ian ein Jäger just by Call, also jemand den man für seine Wild anrufen kann, wenn man es beseitigen will und er schießt es. Viele Luete rufen ihn an sagte er selbst. Normalerwiese will man an so einem Tag die Feinde der Schafe beseitigen, die Füchse doch stattdessen sahen wir win Haufen Rabbits und 4 davon schoß Ian. Ian schnitt auch gleich an Ort und Stelle die Innerein aus. Einmal schlug sogar das Herz noch weiter obwohl es von jeglichen Blutbahnen getrennt war. Krass. Er erzählte uns auch, das Headshots am Besten für das Fleisch sind, denn so wird es nicht verletzt. Dann blieben wir mal wieder stecken und mussten einen 2. 4w4 holen, um den Anderen rauszuziehen. Zu Hause bei John, bereitete Ian noch schnell die Karnickel für den Kühltruhe zu. Zu diesem Zeitpunkt war es schon 10:00 p.m, doch irgendwie wollten sie noch ein anderes Ge biet durchstöbern und nach Füchsen suchen. Als wir dieses dann ereichten, staunten wir nicht schlecht, als wir ca. 50  Kangaroohs und ihre Wallabays sahen. Ein Haufen in freier Wildbahn. War schon cool in so einen Jeep mitzufahren und das so zuerleben. Jedenfalls fanden wir keinen Fuchs und so suchte man sich doch schnell ein Kangarooh aus. Hätten wir nicht gedacht, das man hier wirklich auf Kangaroohs schießen darf, aber da hier dem Kangarooh die natürlichen Feinde fehlen, wird es hier als richtige Plage angesehen. So fragte John trocken:"Which one ... this or that?... Ian ganz Cool:"That" und dann machte es schon Boom und das Kangarooh fiel um. Als wir dann näher ranfuhren stand es total verwirrt wieder auf ohne wegzuspringen. Ian setzte erneut an und schoß von ca. 3m voll auf den Kopf - Headshot! Wir staunten nicht schlecht. Genau vor unseren Augen. Für uns Europäer ist ein Kangarooh doch etwas besonderes und hier wird schnell mal gekilled. Strange! Naja anderes Volk - andere Sitten! Vom Kangarooh schnitt man jediglich den Schwanz für den Hund ab und wenige Fleischsstücken, die locker in eine Brotbüchse passten ab. Was für eine Versvhwendung. Die restlichen Stücke verschwanden unter dem nächstgelegen Baum. Danach gings heimwärts. Interessant war der Tag auf jeden Fall und und auch der beste , den wir bis zu diesem Zeitpunkt auf der Farm hatten!

01.10.2009 Donnerstag

Ausstellung Ausstellung

Es hieß heute 6:30 aufstehen, denn heute ging es auf eine Agraculture - Ausstellung. Und die lag ca. 3 Autostunden weit weg. Damit wir auch ein wenig von dieser Austellung haben. 15$ kostete der Eintritt - ziemlich teuer für so eine Austellung. Naja wenigstens nicht arbeiten! Und so schlenderten wir hier und da entlang. Und damit wir hier nicht umsonst da waren, kauften wir uns noch zwei lustige Affenpullover für gerade mal 15$ pro Stück und geil sehen die auch noch aus. Das richtige fürn Robert, oda nicht!? Aber was uns sofort auffiel, dass hier richtig viele fette, aber wirklich fette Leute rumlaufen. Und wenn der Mann und die Frau dick sind, dann erst recht das Kind. Also mindestns 70 % der Leute waren übergewichtig, vorallem die Frauen. Krass eh! Und ne Axt zum axten haben wir uns auch gleich besorgt für fastgeschenkte 10$. Das war schon unser toller Tag. Schick nicht.

Freitag 02.10.2009

An diesem Tag war normal füttern angesagt, danach ging es zum Eimerauswaschen und anschließend nur zum Geld abheben wegen dem Auto. Doch das war alles nicht so wie gedacht. Zuerst fuhren wir zu einen Kindergarten, das Wort Kindergarten gibt es auch hier in Australien. Nicht wie gedacht heißt Kindergarten - childrengarden, sondern echt nur Kindergarten. Jedenfalls auf dem Weg zur Bank hielten wir bei diesem Kindergarten. Keiner hatte uns irgendwas gesagt. War ja auch egal, trotzdem mussten wir mal schnell 8 h mitanpacken. Zuerst Pinnadeln entfernen, Prospekte anheften und letztendlich Flaschen befüllen. Nicht nur 100erte sondern über 1000ende. Alles nur für eine Blumenausstellung, besser gesagt einen Blumenwettkampf. Denn am folgenden Montag soll in dieser Stadt namens Strathalbyn ein großer Markt mit vielen Sänden und Wettkämpfen sein. Beim Geld abheben gab es insoferrn Probleme, dass wir einfach nicht jeder 1750$ abheben konnte, denn jeder hat ein Dailylimit und das ist bei allen Banken unterschiedlich und zudem bezahlt man pro Abhebung noch zusätzlich Gebühren. Ich bekam nur 700$ ausgezahlt und Aaron aber 1500 $. Was das soll, wir brauchen aber mehr. So müssen wir es am nächsten Tag noch mal versuchen.

Samstag 03.10.2009

Der Geile Der Geile

An diesem Tag konnten wir endlich unser Auto holen, aber es hieß wieder richtig zeitig aufstehen. 6:00 Uhr aufstehen! So fuhren wir gemeinsam mit Ian in einen kleinen Vorort um das restliche Geld abzuholen. Jedoch konnten wir beide kein weiteres Geld abheben, denn anscheinend muss man komplette 24 h warten. Toll eh! Da eh Ian schlechtt ging, mussten wir mit dem Bus in die Stadt fahren, um dort Roy zu treffen wegen dem Auto. Zuvor gammelten wir aber erstmal ne Weile rum, damit wir den Rest abheben konnten. Als wir das Geld dann hatten, rief ich Roy an um einen Treffpunkt auszumachen. Die Übergabe klappte schnell und ohne Schwierigkeiten und zum Schluss schenkte uns Roy noch 50 $ zum Start. Komisch oder! Wahrscheinlich gleich für die ertse Reperatur! Danach fuhen wir noch zu zwei Kumpels von Aarons ehemaliger Zivistelle, die zufällig auch vor zwei Wochen hier in Adelaide ankamen. Als wir sie dann trafen, zogen wir ne Weile durch die Stadt, quatschten über dies und das und tranken das eine oder andere Bier. Danach gings back zur Farm

Sonntag 04.10.2009

An diesem Tag bekamen wir unsere letzte Aufgabe und die bestand,,,,,,drei mal könnt ihr raten.....genau wieder aus Unkraut jähten. Danach brachten wir aber unseren Wagen auf Vordermann. Komplett ausräumen, auswischen. alles waschen und wieder einräumen.

Montag 05.10.2009

Mittwoch 07.-13.10.2009

Frühstück beim Stadion Frühstück beim Stadion

An Mittwoch verließen wir dann Adelaide, um endlich mal etwas anderes zu sehen, also machten wir uns Richtung  Süden nach Kingston SE auf, um irgendwann im Grampiens Nationalpark anzukommen. Jedenfalls sponn unser Auto schon das erste Mal. Es wollte einfach nicht mehr in den 4 Gang schalten, also fuhren wir gemütlich mit 80 km/h bei 3000 Umdrehungen über die Landstraße. So sieht man auch gleich mehr von der Stadt! Irgendwie musste es mit dem dummmen Overdrive Knopf in Verbindung stehen, doch der funktionierte nicht mehr. So fuhren wir auch 2 Tage später in eine Werkstatt und dort erzählte man uns das man gleich den Motor auswechseln müsste und sonst noch so tolle Sachen und die nächste Wrkstatt war auch nicht besser. Solche Spezialisten hier. Und Alle haben hier genug zu tun. Man wird nur von Werkstatt zu Werkstatt geschickt. Also dachten wir uns dass das schon klappen wird und fuhren am nächsten Tag in den Nationalpark....Ein Stück weiter werden wir schon noch lommeen,wenigstens zur nächst größeren Stadt. Vielleicht kann uns dort einer helfen.

Nationalpark Nationalpark

Also verbrachten wir einen ganzen Tag im Natinalpark,doch leider war es sehr windug und die Sonne fehlte irgendwie auch. Wir wollen ja immer ein bisschen wandern gehen, aber dafür waren keine Wanderwege ausgeschildert, also nahmen wir nur die ausgeschilderten Lookouts mit.War auch sehr schön nur ein wenig mager. So gings dann dann weiter in die nächstgrößere Stadt namens Warrnambool. Dort sollte uns geholfen werden. Konnte uns auch! Gleich die erste Werkstatt, die wir ansteuerten, hatten einen deutschen Mechaniker dabei (wohnt schon 2 Jahre hier und kommt ursprünglich aus Flensburg und hat trotz seines Aufenthalts immer noch Probleme mit dem Englisch), der uns unser Problem für 80 $ reparierte.Nicht billig, aber so konnten wir wenigstens wieder alle 4 Gänge benutzen. So kauften wir noch ein wenig ein und fuhren, bevor es dunkel wurde, noch auf Tagescampingplatz nach Port Fairy. Das ist richtig geil hier. So musste ich erst einmal die Sonne nutzen ,um an Strand lang zu joggen. Aaron hingegen nutzte den nächsten morgen für eine kleine Fitnessrunde. Nettes kleines Städtchen da. Eigentlich wollten wir uns den Sonnenaufgang angucken, nur war das zu früh und zu windig, also pennten wir weiter.

Lookout Lookout

So ging es am nächsten Tag endlich die lagerwartete Greate Ocean Road lang. Unglaublich geile Strecke mit richtig vielen und wunderschönen Aussichtspunkten. Wir sahen die Arch, London Bridge, 12 Apostel und und und. Bei den 12 Aposteln standen wieder 500 Japaner mit ihren 2000 Kameras, sodass wir uns nicht so lange dort aufhielten. Doch während der Fahrt sahen wir noch viele kleine eisame Stände.. Schöne Sache und relativ wenig Touristen. Diese Grat Ocean Road geht bis zu dem Ort Torquay, den wir letztendlich ansteuerten, denn unser Auto machte wieder einmal Probleme und diesmal hing es mal an dem nicht ganz rundlaufenden Motor. Der machte komische GEräusche und irgendwie beschleunigte er nicht mehr richtig. Scheiß Dreck dachten wir uns und so waren wir mal wieder gezwungen zu einer Werkstatt zu fahren. Die Ersten hatten mal wieder keine Zeit, die Zweiten auch nicht, aber wie sagt man: Aller guten Dinge sind 3 und so machte uns der letzte Werkstattchef ein Angebot, dass er sich die Karre morgen früh um 8 mal angucken will. Wir sagten okay und verbrachten den restlichen ganzen Tag im Örtchen.

Auf der Fähre Auf der Fähre

Am Anfang regnete es noch nicht, aber am späten Nachmittag schon und so verbrachten wir den restlichen Tag im Bus.Am nächsten Tag brachten wir ihm das Auto und verzogen uns in die Stadt. Nach ungefähr 3 h war es fertig und unsere Geldbörse auch: 90$ noch mal. Aber hoffentlich hält es diesmal länger.So fuhren wir weiter nach Melbourne, um endlich mal wieder eine richtig große Stadt zu entdecken. Es gibt zwei Wege dorthin. Einmal über den Highway und einen anderen untenrum von Queenscliff nach Sorrento mit der Fähre. Natürlich entschieden wir uns für die Fähre, von der Autobahn, die nur geradeaus führt hatten wir erstmal die Nase voll. Und so fuhren wir mit unserem Auto über den Port Phillip Bay. Tolle Sache, zwar dauerte die Überfahrt nur 40 min, aber sah Australien auch mal von einem anderen Blickwinkel und zwar vom Wasser aus. Auf der anderen Seite angekommen fuhren wir letztendlich den Nepean Highway hoch nach Melbourne. Als wir ankamen wurde es schon langsam dunkel und so suchten wir uns einen Parkplartz mitten in Melbourne, um am nächsten Tag auf Entdeckungsreise zu gehen.